Ruhrgebiet - Wo lang?
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mi, 21. Juli 2010 in Milieulandschaften, Stadtentwicklung, TrendforschungDie Spaltung unserer Gesellschaft beschleunigt sich. Besonders deutlich wird dies an Hand der Einkommens- und Vermögensverteilung 2010 in Deutschland.
In den letzten Jahren hat die Mittelschicht bei der Vermögens-verteilung Anteile verloren. Die oberen 20% der Gesellschaft teilen nach wie vor 80% des Nettovermögens unter sich auf.
Die Reichsten 10% vereinen mittlerweile mehr als 60% des Nettovermögens auf sich. Ärmer wurden in den letzten Jahren v.a. die untere Mittelschicht und die Ärmsten 10%. Die 60% „Habenichtse“ haben nach wie vor nichts.
Einer der größten Brennpunkte des Wandels in Deutschland ist das Ruhrgebiet. Wird die Region in den kommenden Jahren zum Schmelztiegel des urbanen Prekariats mit 40% Unterschicht (Prognose von microm in 2007) oder kann sie den Wandel gestalten? Das Szenario 2020 für das Ruhrgebiet klingt düster:
- die Bevölkerung wird beständig schrumpfen
- die alte Welt der Arbeiter und Taubenzüchter stirbt aus
- die moderne Unterschicht wird zum prägenden Faktor
- das Ruhrgebiet wird zum Schmelztiegel des neuen Prekariats
- die alten Werte verschwinden – Bescheidenheit, Anstand, Fleiß, Solidarität
- weitere Abwanderungen der mobilen Milieus aus der Mittel- und Oberschicht werden wahrscheinlicher
Unsere Reise durch das Ruhrgebiet zum Hotspot Duisburg dokumentiert die Gegenwart und erlaubt einen Blick in die Zukunft. Wichtig sind uns folgende Fragen: Ist das Ruhrgebiet die Blaupause für den Wandel in Deutschland? Welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für Unternehmen, Organisationen und Insitutionen? Welche Impulse helfen den Menschen auf dem Weg in eine selbstbestimmte Zukunft? Wir freuen uns auf den Gedankenaustausch mit Ihnen.
Mach mal offen | Still-Leben auf der A40
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Di, 20. Juli 2010 in Kultur, ReiseberichteAm Sonntag, den 18. Juli 2010 wurde die A40 - der Ruhrschnellweg - zu einer einzigartigen sozialen Skulptur. Über 3 Mio. Menschen eroberten die Autobahn zwischen Dortmund und Duisburg und feierten 60 Kilometer lang das Miteinander. Auf der Nordseite der Autobahn an der längsten Tafel der Welt mit Tanz, Theater, Livemusik und Kunstaktionen - auf der Südseite mit Fahrrädern, Inline-Skatern und selbstgebastelten Roll-Möbeln mit Muskelantrieb.
Die Menschen wollen das Miteinander, sie schätzen und genießen ein entspanntes Leben jenseits der Hochgeschwindig-keitsmobilität. Jeder der 3 Mio. Teilnehmer beteiligte sich aktiv an der sozialen Skulptur, ob als Spaziergänger, Radfahrer oder Darsteller. "Mach mal offen" - die Anweisung des Polizisten in Dortmund-Kley um 11:00, die A40 für die Radfahrer zu öffnen, trifft den Kern. Menschen sind offen für neue Wege.
Natürlich haben die Menschen dem Höhepunkt des Kulturjahres Ruhr2010 ein eigenes - ein Ruhrpott-Humor adäquates Motto gegeben. A40 | Woanders ist auch Scheisse. In diesem Sinne wünschen wir auch viel Vergnügen mit unserem kleinen Video. Es entstand gegen Abend auf der A40 kurz vor der Ausfahrt Dortmund-Kley.
Die relevanten Qualitätsmerkmale Ihrer Dienstleistung
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: So, 13. Juni 2010 in Kundenbegeisterung, Marktforschung, QualitätAnja Theßenvitz über die SEM - die Sequentielle Ereignis Methode
Mit der SEM - der sequentiellen Ereignismethode ermitteln Sie die relevanten Qualitätsmerkmale Ihrer Dienstleistung aus Kundensicht. Die konkrete Erinnerung an eine Dienstleistung verwandelt sich schnell in eine undifferenzierte Erinnerung. Mit der SEM versetzen Sie Ihren Kunden gedanklich in konkrete Situationen Ihrer Dienstleistung zurück. So erhalten Sie qualitative Aussagen über die von Kunden wahrnehmbaren Augenblicke der Wahrheit. Mit einer repräsentativen Befragung objektivieren Sie subjektive Erlebnisse, erfassen die relevanten Qualitätsmerkmale und verbessern diese gezielt.
Mehr zur SEM auf unserer website:
Markenführung 2.0
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mo, 7. Juni 2010 in Community, Kommunikation, Markenführung, web 2.0
Durch das Internet hat sich das Konzept der Markenführung dramatisch erweitert. Der klassische Ansatz der Markenführung umfasst die konstitutiven Merkmale
- Produktkennzeichnung und Qualitätssicherung
- Image und Verkehrsgeltung
- Ubiquität (=Überallerhältlichkeit)
und die marktsteuerungs-strategischen Funktionen
- Individualisierungsfunktion | Herausheben eines Angebots aus der Fülle vergleichbarer Angebote
- Identifizierungsfunktion | Schaffen der Wiedererkennungs-möglichkeit und Ermöglichen von Wiederkauf/Markentreue
- Garantiefunktion | Bekenntnis des Markenanbieters zur Qualität und sein Einstehen dafür.
Die Marke ist letztlich das Ergebnis eines geschlossenen Absatzsystems: Produkt >>> Preis >>> Kommunikation >>> Vertrieb
Das Web 1.0 führte die Instrumente Vertrieb und Kommunikation auf einer Plattform zusammen. Das Web 2.0 / das Mitmachweb erfordert eine fundamental erweiterte Sichtweise auf die Marke unter sozialen Aspekten. Die Deutungsmacht über eine Marke liegt nicht mehr allein beim Hersteller, sondern bei allen Absendern, die etwas über eine Marke mitteilen. Die Relevanz aus Nutzersicht entscheidet darüber, wie lebendig eine Marke ist.
Die Marke wird im Web 2.0 in die eigene digitale Lebenswelt ebenso wie in das digitale sozialen Netz eingebettet. Konsequenzen für die Markenführung 2.0:
- Entwickeln Sie eine glaubwürdige soziale Identität Ihrer Marke
- Investieren Sie die Hälfte Ihres Marketingetats in das Web 2.0
- Laden Sie die Nutzer und Fans Ihrer Marke ein, diese lebendig zu halten
- Vergessen Sie Deutungsmacht. Wer teilt, herrscht.
Goethe-Institut - Präsentation vor den Multiplikatoren aus aller Welt
0 Kommentare Veröffentlicht von: Anja Theßenvitz am: Di, 11. Mai 2010 in Erwachsenenbildung, Kultur, Marktforschung, Qualität
Das Goethe-Institut präsentiert heute in einem Workshop seinen PPS-Multiplikatoren aus den 13 Goethe-Regionen die Ergebnisse der Evaluation zur Zufriedenheit mit dem Projektplanungsystem PPS. Mit PPS bildet das Goethe-Institut seine gesamte inhaltliche und finanzielle Planung ab und berichtet über alle durchgeführten Projekte und Maßnahmen im In- und Ausland. Neben den Ergebnissen der Evaluation werden den Multiplikatoren die geplanten Maßnahmen zur Verbesserung von PPS, z.B. im Bereich Usability, und damit zur Verbesserung der Mitarbeiterzufriedenheit vorgestellt. Die Multiplikatoren sind eingeladen, daran mitzuarbeiten.
Entwicklungsworkshop 2010 der hessischen Marketing-Volkshochschulen
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Mo, 10. Mai 2010 in Tagebuch
Am 17. und 18. Mai 2010 arbeiten die hessischen Marketing-Volkshochschulen im Rahmen des Entwicklungsworkshops 2010 gemeinsam an zwei Themen.
- Vom Marketing-Wissen zum Marketing-Handeln. Wie vertiefen und verstetigen wir den Marketingprozess in der Volkshochschule bei den Leitungen, den hauptamtlich pädagogischen Mitarbeitern, in der Verwaltung und bei den Kursleitungen?
- Standardstrategien für das Krisenjahr 2010. Welche Lösungen helfen uns für das wirkungsvolle Agieren vor Ort und im Verbund im Jahr 2011 - dem Jahr in dem viele Kommunen ihre Finanzen neu ordnen?
Hauptseminar Existenzgründung im Sommersemester 2010 an der TU München
0 Kommentare Veröffentlicht von: Anja Theßenvitz am: Do, 6. Mai 2010 in Existenzgründung
Auch im Sommersemester 2010 begleiten wir als Marketing-Paten das Hauptseminar Existenzgründung von Prof. Dr. Arndt Bode am Lehrstuhl Informatik der TU-München. Zentrale Informationen und Termine der Veranstaltung können hier eingesehen werden:
Hauptseminar Existenzgründung SS 2010
Die Arbeitsgruppe 5 "Marketing" präsentiert am 06. Mai 2010 die zentralen Eckpunkte zur Entwicklung der Geschäftsidee entlang des Marketingfahrplans.
Mehr zum Thema Marketing… (bitte schreibgeschützt öffnen!)
Selbstverständlich sind auch alle anderen KommilitonInnen des Hauptseminars herzlich eingeladen, ihre Geschäftsidee und ihren Marketingfahrplan (Siehe "Mehr zum Thema Marketing…") mit uns zu diskutieren. Bitte melden Sie sich einfach per email. Wir freuen uns auf einen regen Austausch!
Veränderungsmanagement und Öffentlichkeitsarbeit für den Verband deutscher Musikschulen
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Fr, 30. April 2010 in Change-Management, PR, Strategie
Im Rahmen der Bundestagung des Verbandes deutscher Musikschulen am 8. Mai 2010 werden Wege und Werkzeuge besprochen, das Management und das Marketing der öffentlichen Muiskschulen weiterzuentwickeln, eine verbindende Marke zu schaffen und Strategien für die Arbeit vor Ort zu entwickeln.

Die Bundeselternvertretung des Verbandes deutscher Musikschulen e.V. befasst sich im Rahmen der Bundestagung mit Öffentlichkeitsarbeit. Die Themen kreisen um die Kampagnenfähigkeit, sichtbare Performance, die Akzeptanz der Politik, Lobbyarbeit und Projektorientierung.
Wege in die selbstbestimmte Zukunft
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: So, 11. April 2010 in Kultur, Leitbild, Szenarien
Die Musikschule Bad Vilbel e.V. erarbeitet in zwei Klausuren am 17./18. April und 13./14. Mai 2010 ein Marketing- und Organisationskonzept für Wege in die selbstbestimmte Zukunft. Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit stehen die
- Entwicklung von Szenarien als Rahmenhandlung für das Mögliche
- Erarbeitung eines lebendigen und verbindlichen Leitbildes
- Erstellung eines tragfähigen Ziel- und Strategiesystems
Die Teilnehmer/-innen der Klausuren finden alle Arbeitsunterlagen im für sie geschützten Bereich.
Strategieworkshop 2010 der Volkshochschule Hochtaunus
0 Kommentare Veröffentlicht von: Stefan Theßenvitz am: Di, 6. April 2010 in Erwachsenenbildung, Strategie
Am 16. April 2010 arbeiten die Mitarbeiter/innen der Volkshochschule Hochtaunus an der Entwicklung robuster Strategien für die kommenden Jahre. Aufbauend auf dem Zukunftsworkshop 2008 und einer kritischen Bestandsaufnahme werden ein Rahmenkonzept, Handlungsfelder und Maßnahmen für die kommenden Jahre entwickelt.



