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Archiv für August 2007

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jumping products

bvv | vhs

Das Projekt jumping frog der Bayerischen Volkshochschulen geht in die zweite Runde. Am 25. September trifft sich die Projektgruppe für die Vorbereitung der Produktoffensive 2008. Der Schwerpunkt des Arbeitstreffens liegt in der Sichtung und Bewertung der Ergebnisse der Markt- und Trendforschung für die geplanten Produkte.

Die TeilnehmerInnen der Projektgruppe finden im für Sie geschützten Bereich alle Unterlagen zum Workshop.

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Bagger oder Baggern?

Bagger oder Baggern?

Angenommen, Sie würden für Ihr Unternehmen einen Bagger kaufen. Für was bezahlen Sie - für den Bagger oder das Baggern? Aus Kundensicht ist es schlüssig, für das Baggern, also die Produktivität und die Wertschöpfung des Baggers zu bezahlen. Aus Sicht des Herstellers klärt sich dieser Aspekt erst, wenn er die richtige Frage stellt: "Für welche Leistungen werden wir bezahlt?" Dieses anschauliche Beispiel ist von Peter. F. Drucker. Im Kern geht es um die Funktions- und Einsatzfähigkeit ebenso wie um die Ausfallsicherheit des Baggers.

In der Konsequenz gestaltet sich jede Leistung als Dienstleistung. Die besondere Herausforderung an das Management ist, die gesamte Betriebsorganisation, die Arbeitsabläufe, die Kompetenzen und die Verantwortung jedes Mitarbeiters so zu strukturieren, dass er Kunden-Produktivität erzeugt. Gleich ob Produktion, Verwaltung oder Marketing und gleich welche Hierarchiestufe, aus Kundensicht entsteht der für ihn größte Nutzen dann, wenn das Unternehmen in der Lage ist, Lösungen bereitzustellen.

Daraus ergibt sich eine weitere zentrale Folge des Denkens und Handelns in Dienstleistungen. Wenn es nicht um Bagger, sondern um das Baggern geht, dann folgt daraus ein völlig neues Geschäftsmodell jenseits eingefahrener Branchengrenzen. Die Möglichkeiten, sein Unternehmen attraktiv zu positionieren und gesundes Wachstum zu begünstigen, entstehen einzig aus der Art und Weise, wie wir darüber denken. Sprechen wir darüber …

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Documenta 12

Wenn die Documenta 12 ein Spiegel der Gegenwart ist, dann könnte man

… beunruhigt sein. Die medial inszenierte Wirklichkeit am Beispiel des Phantom Truck von Iñigo Manglano-Ovalle ignoriert das Leben und schafft ein Paralleluniversum, in der wir schlotternd vor Angst das Flackern der Bilder für die Wahrheit halten (sollen).

… sich gepflegt langweilen und die ausgestopfte Giraffe Brownie glotzen gehen, die Peter Friedl zur Kunst erklärt hat ebenso wie dessen Kinderzeichnungen und vieles andere belanglose und handwerklich kümmerliche Kunstgerümpel, auch die schwach ausgeprägte Kunst des Landschaftsbaus mit verbatzten Schuhen zu erkwatschen hemmt den Schritt.

… sich erschrecken darüber, wie unfähig die Weltreligionen sind, den Menschen im 21ten Jahrhundert Heimat zu bieten … Juan Davila legt hiervon ein beklemmendes Zeugnis ab, wenn er die Symbole des Christentums wie die Jungfrau Maria wie im Fieberwahn entstellt.

… sich köstlich amüsieren wie an der Medieninstallation von Ricardo Basbaum, in dessen Zentrum ein sperriges Objekt rund um die Welt Einzug in die Familien hielt und dessen seltsame Verwandlungen höchst heiter stimmen ebenso wie die verschieden gestimmten Gitarren von Saadane Afif.

… erstaunt sein über die dräuende Herrschaftsgeste neben den Freiluftgroßfotografien im Bergpark, die sich entlang der königlich-gräflichen Pinkelrinne den Bergpark hinaufasten … und zu dessen Füßen textlich vollständig verunklart werden … auch schlechte Texte über gute Kunst sind eine Herrschaftsgeste, auch davon gab es nicht zu knapp.

… sich hoch erfreuen an der jungen, befreienden Kunst wie an der Installation-Performance von Trisha Brown, auf der junge Tänzerinnen über dem Boden schwebend in sich ruhen und vielem mehr.

… ernsthaft nachdenken über Gerechtigkeit vor dem Exklusive-Karussell von Andreas Dieckmann. Warum ist wer drinnen oder draußen?

Die großen Leitfragen Ist die Moderne unsere Antike? Was ist das bloße Leben? und Was tun? fanden wir nicht beantwortet, dafür erschlossen sich uns andere Erkenntnisse.

  • Die Medien schaffen ihr eigenes Universum
  • Die Religionen hocken ratlos in der Vergangenheit
  • Die Herrschenden haben guten Appetit
  • Die Belanglosigkeit ist das Opium der Gegenwart
  • Ein freies Leben ist möglich

Die Geschichten aus der weiten Welt ließen wir uns am liebsten in einem der antiken chinesichen Stühle Ai Weiweis erzählen … mehr Geschichten und einen Cappuccino gibt´s bei uns auf der Couch. Wir freuen uns auf Ihren und Deinen Besuch …



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